Diskriminierung single frauen

Wenn sie eine solche aus dem Briefkasten fische, sagt Katja G.

Schöne 50 Plus – Ein Blick nach vorn und zurück - Frau tv - WDR

Weil sie genau weiss, was da auf sie zukommt. Nämlich die immer gleichen und offenbar unvermeidlichen Fragen, die einer jährigen, nicht liierten Frau ungeniert gestellt werden: Wo denn ihr Freund sei?

Sie habe keinen? Weshalb denn nicht? Ob sie diskriminierung single frauen vielleicht schon mal auf Online-Plattformen versucht habe? Und was sie davon halten würde, wenn man ihr mal den Kollegen Simon vorstellte, der ein ganz Netter sei? Vorurteile, sagte mal einer salopp in einem politisch etwas unkorrekten Vergleich, seien wie Kakerlaken: Singles sind Opfer eines solchen Vorurteils. Es wird ihnen unterstellt, sie seien unglücklich.

Besser dran ohne die bessere Hälfte

Und den Frauen ergeht es dabei wesentlich schlechter als den Mann sucht frau essen. Der Singlemann verkörpert ein Lebensgefühl Männer ohne Partnerin gelten als einsame Wölfe, es umgibt sie dieser Hauch von Verwegenheit, und sie werden gleichermassen von ihren Geschlechtsgenossen wie von Frauen bewundert.

Von den Männern, weil ein Singlemann keine Pflichtbesuche bei den Schwiegereltern absolvieren muss, weil er Fussball schauen und Bier trinken kann, so lange und so viel er will, und weil ihm überhaupt niemand dreinredet diskriminierung single frauen sein Leben. Die Frauen bewundern ihn, weil er sich nicht zähmen lässt, bindungsunwillig ist, was ihn sexy macht und zu einer Art Trophäe. Der Singlemann jedenfalls verkörpert ein Lebensgefühl: Und die ist, ganz entscheidend, selbst gewählt.

Die Wahrnehmung der Singlefrau ist eine komplett andere. Deren Freiheit und Unabhängigkeit werden nicht als selbst gewählt betrachtet. Single-Frauen gelten als eine Art Opfer, diskriminierung single frauen unvollkommen, als Mangelexemplar.

Es fehlt ihnen etwas, nämlich ein Mann, der Schlüssel zum Glück.

Das S-Wort

Es schwingt Mitleid mit, wenn man über sie redet, erst recht, wenn die Frauen ohne Partner über 35 sind. Weil doch die biologische Uhr tickt. Und weil ja jede Frau Kinder haben will. Egal wie hoch die Diskriminierung single frauen steigt: Eine Frau, die Single ist, muss ganz einfach ein Problem haben.

Das zelebrierte Zweierglück Obschon die Zahlen längst was anderes aufzeigen — Singles sind auf dem Vormarsch: In der Werbung, in der Politik, in der Gesellschaft überhaupt: Das Paar gilt als das Mass aller Dinge, auch wird diese Lebensform immer noch als die einzig wahre erachtet.

Eine Hochzeit ist der Garant für jedes C-Sternchen, auf dem Titel einer Illustrierten zu landen, während die prominenten Singles — man denke etwa an Jennifer Aniston vor diskriminierung single frauen aktuellen Beziehung — partout als verzweifelt beschrieben werden. Zu Recht: Aber eben nur vermeintlich. Denn letzten Endes ging es sechs Staffeln lang darum, dass die vier New Yorkerinnen dem Elend des Singledaseins entfliehen können, um da hinzukommen, wo das Glück wartet: Und es war kein Zufall, dass die freizügige Samantha Jones für ihren Lebensstil mit Brustkrebs bestraft wurde.

Verheiratet top, Single sein flop? Von Singlism und Matrimania

Der Begriff Single ist ein Etikett, erfunden für all jene Bemitleidenswerten, die nicht dem Normalfall entsprechen. Katja G. Das Verrückte ist, dass mir von meiner Umgebung geradezu eingeredet wird, dass ich unglücklich sein sollte.

Ich habe es aber längst aufgegeben zu widersprechen, es wird mir ohnehin nur als Trotz ausgelegt. Aber der Kern ihres Daseins beschränke sich nun wirklich nicht darauf, einen Mann zu finden. Genauso wenig wie ja Frauen in einer Beziehung, denen ihr Partner mitunter auf die Nerven gehe, sofort diskriminierung single frauen einer Trennung die Lösung sähen.

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Singlismus ist diskriminierend Katja G. Singlismus sei nichts anderes als die Stigmatisierung von alleinstehenden Erwachsenen und beinhalte eine negative Stereotypisierung sowie Diskriminierung. Der Singlismus, sagt sie deshalb, diskriminiert all jene, die einen anderern Weg wählen, ob gewollt oder ungewollt.

DePaulo wehrt sich dagegen, dass Singlemenschen luka partnervermittlung unvollkommen stigmatisiert werden. Sie plädiert für mehr Toleranz in der Gesellschaft, dafür, dass diese Lebensform als gleichwertig angesehen wird und vor allem dafür, dass sich Frauen nicht rechtfertigen müssen, wenn sie als Single nicht in Depressionen verfallen.

Und auf einmal fühle ich mich diskriminiert

Schuld am Singlismus sind, wie eingangs erwähnt, die alten Rollenbilder, die sich hartnäckig halten und deutlich machen, wie wenig tolerant die Gesellschaft Frauen gegenüber ist, die sich nicht für den herkömmlichen Weg mit Heirat und Kindern entscheiden. Sie können heute mehr Geld verdienen als Männer, eine bessere Ausbildung haben, Chefinnen sein, unabhängig in jedem Sinn. Aber eine Frau, die keinen Mann braucht und das auch frei von der Leber weg so sagt, die es keineswegs als Makel diskriminierung single frauen, nicht im Duo auftreten zu können, gilt als Provokation.

Weil sich Singlefrauen diskriminierung single frauen verhalten.

Artikel - Sehen - Gesellschaft Und auf einmal fühle ich mich diskriminiert Vielleicht bin ich gar nicht anders. Vielleicht ticken wir alle irgendwie anders. Vielleicht sollten wir die Gesellschaft ändern. Meine Eltern sind 42 Jahre verheiratet.

Sie sind niemandem etwas schuldig, niemandem verpflichtet, sie gehen keine Kompromisse ein; auch Katja G. Single-frauen geniessen ihr Leben, tun, wonach ihnen der Sinn steht und unterwerfen sich keinem Diktat. Sie holen sich Sex, wenn sie Diskriminierung single frauen darauf haben — für Singlefrauen wesentlich einfacher als für Singlemänner, es sei denn, deren Stolz wird nicht tangiert, wenn sie dafür bezahlen müssen. Unabhängigkeit und Neid Und vor allem:

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